Ein Jahr Blog
schlechtNun ist es so weit: dieses Blog wird ein Jahr alt. An der Stelle möchte ich ein kurzes Resümée geben. Die Idee kam mir spontan letztes Jahr vor meinem Aufenthalt in der Soteria. Ausgerüstet mit Laptop und Internet war es ziemlich einfach es aufzusetzen. Ich wollte meinen Zustand, wie es mir geht und wie ich mich fühle, protokollieren. Ich bin ehrlich gesagt schon ein wenig stolz auf mich, dass ich es die ganze Zeit durchgezogen habe. Auch wenn es mir manchmal (gerade an schlechteren Tagen) durchaus schwer fiel ein paar Zeilen zu tippen. Jedoch meist macht es mir Spaß etwas aufs Papier, bzw hier in den Editor reinzuhacken. Ich bin gespannt wie sich das Projekt und mein Leben weiterentwickelt. Hoffentlich werde ich weiterhin die Muse und Zeit haben etwa zehn Minuten pro Tag dafür zu spendieren.
Nach dem Kranktag gestern wußte ich schon morgens, dass ich wohl heute auch noch einen Tag aussetzen werde. Also rief ich morgens meinen Chef an und klärte das ab. Frühstück ging zwar rein, aber ich legte mich sofort wieder ins Bett.
Zwischenzeitlich wachte ich zwar immer mal wieder auf, an Mittagessen war aber nicht zu denken. Erst spätnachmittags nach 16 Uhr war ich halbwegs tagesbereit. Ich futterte noch ein Müsli und telefonierte ein bisschen.
Abends hatte ich mit einem Bekannten was ausgemacht. Wir wollten uns bei meinen Nachbarn treffen und deren Schlafzimmer mit Luftballons unter anderem dekorieren. Sie heiraten nämlich. Ich hatte einen Schlüssel, weil ich ja wieder die Katzen füttern durfte. Im Anschluss holte ich mir ein Falafeldürüm von meiner Lieblingsdönerfrau. Zusammen mit einem Ayran machte mich das Gerät derart satt, dass erstmal nicht viel ging außer chillen. Später pokerte ich noch sehr erfolgreich eine Runde und ging danach abflacken.