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== Null Milligramm ==
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Stricken

gut

In der Nacht war ich eher unruhig und wachte mehrmals auf. Dennoch war ich in der Früh einigermaßen gut erholt. Schon vor dem Frühstück ging es runter auf Station 12 zur Blutabnahme. Die Bewegung am frühen Morgen tat gut. Zurück auf der Soteria waren wir rechtzeitig zum Semmelfrühstück wieder da. Dann startete auch schon meine letzte Musikstunde, bei der ich das Programm aktiv mitgestalten durfte. Ich wünschte mir nach der Aufwärmrunde eine Trommelsession mit “Sani Bonani” und danach noch “Die Gedanken sind frei” singen. Gut gelaunt nahm ich die Energie für den Tag mit.

Derweil hatten die anderen Pizza für das Mittagessen selbst gemackt. Im Teig fehlte zwar etwas Salz, dennoch schmeckte der Belag sehr lecker. In der Mittagshitze war dann ein wenig ausruhen im Zimmer das Motto. Dann fing auch schon die Arbeitstherapie an, bei der ich einen Schal weiterstricken durfte. Ich stellte mich scheinbar gar nicht so doof an, obwohl es schon recht ein Gefrickel mit Nadel und Faden war. Die restliche Zeit bis zum Abendessen half ich meinem Zimmergenossen noch weiter seinen neuen Laptop einzurichten und etwaige Treiberprobleme zu lösen. Nun läuft das Linux Mint endlich tadellos.

Heute abend saßen wir bei wunderbarem Wetter draußen und schnabbulierten die übrig gebliebenen Stückchen Pizza. Ich nahm mich ein wenig zurück und bin froh, dass ich nicht weiter zugenommen habe und mein Gewicht halten konnte (im Gegensatz zu vielen anderen Mitpatienten). Zur Gruppenaktivität spielten wir Tischtennis Rundlauf bis es dunkel wurde. Hey, ich gewann auch endlich mal wieder. Ich verkniff mir den Abendsnack und trank stattdessen noch ein großes Glas Wasser. Zufrieden schaute ich noch ein wenig fern und schlug dann mein Nachtlager auf.